Wie die Google-Brille unseren Alltag revolutioniert (mit Video)
Soeben bin ich über ein neues Produkt von Google gestolpert, welches ich wirklich als Revolution des bisherigen Lebens anpreisen möchte. Genannt wird das Ganze “google goggles”, was übersetzt wohl soviel wie die “Google-Brille” heißen muss.
Man stelle sich vor. Die Google-Brille auf dem Kopf. Angesehenes wird mit Informationen versehen. Ich schaue auf ein Museum, die Google-Brille zeigt mir welche Ausstellung aktuell dran ist. Oder das Kinoprogramm eines anvisierten Kinos, die Speisekarte eines Restaurants oder einfach nur Hintergrundinformationen zu einer gesehenen Sehenwürdigkeit.
Dieses Szenario scheint jetzt real zu werden.
Aktuell läuft diese Anwendung nicht wirklich in einer Brille, sondern auf Mobiltelefonen der Android-Serie. Das ist Googles Mobiltelefonplattform. Mittlerweile vertreiben verschiedene Hersteller Telefone mit dem entsprechenden System.
Realisiert wurden folgende Features:
- Sehenswürdigkeiten
Nach Fotografieren einer Sehenswürdigkeit werden Hintergrundinformationen eingeblendet - Bücher
Auch Bücher durch Fotografieren des Covers gesucht werden. Bestellmöglichkeiten, aber auch Hintergrundinformationen und wenn verfügbar Leseproben werden angezeigt - Visitenkarten
Abfotografierte Visitenkarten werden direkt über die Google-Suche ergänzt. Kontakte können direkt abgespeichert werden - Kunst
Ein Gemälde wird abfotografiert, der Künstler und Informationen zum Werk und zum Künstler werden angezeigt - Orte
Hier wird das Handy / Telefon einfach in Richtung eines Geschäftes / Restaurants / Kinos gehalten. Informationen werden direkt eingeblendet. Das funktioniert mit der Verbindung der Navigationsfähigkeit der Telefone (GPS) und dem eingebauten Kompass - Weine
Durch das Fotografieren des Ettiketts werden Informationen zum Wein angezeigt. Jahrgänge, Winzer, Produktfotos - Logos
Das reine Fotografieren eines Logos führt zum Unternehmen hinter dem Logo
Absoluter Wahnsinn, was Google da wieder erstellt hat. Aktuell läuft die Anwendung unter dem “Google Labs” – Status. Das zeigt einen frühen aber meist stabilen Beta-Status an. Die Anwendung ist also noch nicht fertig und einige Funktionen werden noch stark verbessert werden.
Google schreibt selbst zum Status der Anwendung: “Dies ist erst der Anfang. Einiges funktioniert noch nicht perfekt. Funktioniert für einige Sachen ganz gut, für andere wieder nicht.” Einfach mal ausprobieren würde ich sagen. Denn wie die meisten Produkte die Google anbietet, ist auch dieses Produkt kostenlos.
Mein Fazit:
Ich bin begeistert. Diese Form der Suche ermöglicht nicht nur eine Suchfunktionialität, die seinesgleichen sucht, sondern auch sinnvolle Vermarktungsmöglichkeiten. Wobei “sinnvoll” hier relativ ist. Man stelle sich folgendes Szenario vor: “Ey, schicke Jacke…” Google-Brille auf… “Aha… C&A 19,99€… Direkt online bestellt”. Das lässt sich auf so ziemlich alle Produkte anwenden.
Tags: google-brille, google-goggles









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