Test des Onlineshop-Systemes Magento *Update*

Magento LogoAngekündigt habe ich schon einen Test verschiedener Onlineshop Lösungen auf Opensource-Basis. Den Start mache ich mit Magento.

Jeder Test wird auf einem virtuellen Server bei Strato durchgeführt. Nun aber zur Installation des Ganzen.

Installation

Auf der Website von Magento lade ich den sogenannten Downloader herunter. Das ist vergleichbar mit einer Installationsdatei, die man von normalen Betriebssystemen kennt. Nach der Ausführung soll der Downloader die benötigten Dateien selbständig herunterladen.

Den Downloader entpacke ich auf meiner Festplatte und mit meinem FTP-Client (ich nutze Filezilla unter OSX) schiebe ich die Dateien auf eine meiner Domains. Als Testverzeichnis nutze ich /magento.

Nach dem Hochladen vergebe ich für das Verzeichnis über CHMOD innerhalb von Filezilla die Dateirechte “777″ und rufe dann das Verzeichnis in meinem Browser auf. Also http://www.sample.de/magento.

Magento - DownloaderDas Setup scheint nun selbsterklärend. Ich muss dazu sagen, dass ich bestimmte PHP-Einstellungen schon verändert habe, so dass es durchaus sein könnte, dass der Server in seiner Grundkonfiguration eventuell nicht so problemlos den Magento Downloader akzeptieren würde. Aber das kann ich nicht mit Gewissheit sagen.

Nach einem berherzten Klick auf “Start the download process” beginnt dann der Downloader mit seiner Arbeit.

Magento - Downloader - Log

In einem Log kann man die aktuellen Fortschritte beobachten. Nach ca. 1 – 2 Minuten ist der Spaß vorbei und die eigentliche Installation kann beginnen.

Die Lizenzbedingungen müssen akzeptiert werden und dann geht es um die Lokalisierung des Ganzen. Sprache, Zeitzone und die Standardwährung wollen ausgewählt werden.
Magento Lokalisierung
Im nächsten Schritt wird es dann etwas komplizerter. Hier wird die eigentliche Konfiguration vorgenommen. Das System benötigt eine MySQL Datenbank. Diese habe ich schon erstellt und trage nun die entsprechenden Daten ein.
Magento KonfigurationDie sogenannten “Web Access Options” sollte Magento selbst erkennen. Zusätzlich können hier Suchmaschinenfreundliche Links per Rewrite-Rules eingestellt werden. Ich nutze folgende Optionen
Magento Weboptions
Innerhalb der Testinstallation verzichte auf die Nutzung von SSL. SSL sollte bei einem Produktiveinsatz aktiviert werden. So können die Kunden dann über eine gesicherte Verbindung Ihre Einkäufe tätigen.

Das Nichtanbieten von verschlüsselten Verbindungen könnte übrigens im schlimmsten Fall zu einer Abmahnung führen. Einige Datenschutzbeauftragte jagen mittlerweile schon nach Shops ohne SSL.

Session-Storage habe ich auf “File-System” belassen. Die Sessions lassen sich auch in der Datenbank speichern. Welche Variante die bessere oder schnellere ist erschließt sich mir nicht. Daher belasse ich die Einstellung auf der Voreinstellung.

Nun gehts weiter. Oder auch nicht. Das Setup bricht ab. Es gibt eine Fehlermeldung. Offenbar hat das Setup Schwierigkeiten die Tabellen zu erstellen. Warum? Ich weiß es nicht.
Magento Fehler
Tja… Wie geht es weiter? Ich weiß es noch nicht. Ich werde heute Abend nochmals versuchen die Installation durchzuführen. Ein Fehler in meinen Eingaben kann ich leider ausschließen. Die von mir genutzte Datenbank war nicht leer. Allerdings hatte ich einen Tabellen-Prefix eingestellt, der verhindern sollte, dass es zu Kollisionen mit anderen Tabellen kommt.

Ich werde weiter berichten und entschuldige mich an dieser Stelle, dass der Test vorerst als gescheitert hier auf den Blog gelangt. Hoffentlich werde ich das Problem heute Abend lösen können.

Ok… Lösung gefunden. Es lag an der Datenbank. Die Struktur der Datenbank scheint defekt gewesen zu sein. Ich habe nun eine komplett neue Datenbank angelegt mit eigenem Benutzer für die Magento – Installation. Die Installation funktioniert sowohl über den Downloader als auch durch den Direktupload der Vollinstallation des Magento – Systemes.

Die Installation ist also abgeschlossen. Das Frontend, also die Seite, die potenzielle Kunden besuchen, das eigentliche Gesicht des Onlineshops sieht allerdings noch ziemlich leer aus.

Magento Frontend - Screenshot

Tja… Eigentlich nicht verwunderlich. Ich habe auch keine Beispieldaten installiert. Also ist der Shop faktisch leer. Dann mal zur Administration, zum Backend von Magento. In der Regel zu erreichen unter:

http://www.example.com/admin

Magento Backend Login Screen
Die Benutzerdaten wurden während der Installation festgelegt. Ich logge mich also ein.

Folgende Menüleiste ermöglich die Navigation in die verschiedenen Bereiche:

Magento Backend Menu
Unterhalb des Menüs erscheint außerdem ein sogenanntes Dashboard, welches aktuelle Bestellungen und Statistiken anzeigt. Ich werde später vielleicht noch einen Screenshot davon machen. Aktuell werden keine Daten angezeigt und das erscheint mir einfach zu langweilig.

Grundsätzlich verwirrend ist für mich schon die Tatsache, dass das Interface eigentlich Deutsch sein sollte. Zumindest ist das so eingestellt. Funktionieren tut das aber nicht.

Über den Punkt “System” lassen sich grundsätzliche Systemeinstellungen verändern. Unter CMS steht die Seitenstruktur bereit. Hier wird die eigentliche Hauptseite zusammengebaut, aber auch Seiten wie “Customer Service”.

Unter “Catalog” werden die Kategorien und Artikel angelegt.

Einfach Erweiterungen installieren

Besonders schön ist die Möglichkeit Erweiterungen zu installieren. Das ist im Grunde keine Große Sache, denn wohl ziemlich jede Shop-Lösung kann auch erweitert werden.

Bei Magento kann über die Website nach Erweiterungen gesucht werden. Diese werden dann über das Backend unter dem Punkt -System- -Magento Connect- mit der Eingabe eines Keys nachgeladen. Vorrausgesetzt die Ordner und Dateirechte auf dem Server stimmen.

Ich habe testweise ein neues Template über diesen Weg geladen. Vom Magento – Team gibt es eine kostenlose Alternative zum mitgelieferten Template. Es nennt sich Modern Theme.

Außerdem sind zahlreiche andere Erweiterungen verfügbar. Ich würde sogar fast dazu neigen zu schreiben, dass wohl fast jeder Wunsch mit einer der verfügbaren Erweiterungen erfüllt werden kann. Die Community ist sehr groß. Das ist wirklich sehr angenehm.

Fortsetzung folgt…

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Kommentare: 2

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  • Mein Test mit Magento ist schon länger her, aber damals war der Downloader selbst ein wenig Buggy. Daher habe ich mir angewöhnt die Vollversion (Full Release – stable ) Version zu verwenden.

     
     
     
  • Danke für den Hinweis. Gerade die Downloader Lösung fand ich für die Installation so spannend. Ich werde den anderen Weg aber mal austesten.

     
     
     
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