Brauche ich eine Webseite für Iphone – Besitzer?

amazon-auf-iphoneOb Iphone oder einer der internetfähigen Marktbegleiter. Der mobile Internetzugriff steigt stetig. Immer online. Aber das Display ist vergleichbar klein. Sollte man also als Unternehmer den Trend der Zeit erkennen und eine optimierte Website für die Besucher bereit halten, die mit einem Iphone, einem Google Nexus One oder vielleicht mit einem der Windows Telefone den Internetauftritt meines Unternehmens abrufen wollen?Die Frage resultierte aus einem Gespräch, welches ich gestern führte. Speziell für das Iphone wurde eine “Microsite” eingerichtet, auf der sich Außendienstmitarbeiter einloggen können, um Artikelinformationen, Preise usw. abzurufen und sogar Bestellungen in das System einspeisen können. Für kleine Bestellungen und eine schnelle Artikelinformation kann das Notebook so noch etwas länger schlafen. Praktische Sache.

Aber wollen die Besucher meiner Webseite auch eine für Ihr Smartphone ausgestaltete Variante vorfinden? Ja oder nein gibt es hier nicht. Speziell angepasste Varianten der eigenen Webseite findet man z.B. bei Amazon und Facebook.

Amazon.de auf dem Iphone (Safari)Für einen Shop kann eine solche angepasste Version schon sinnvoll sein. Amazon macht es hier ganz gut vor. Da ich mit dem Iphone auf Amazon.de aufgeschlagen bin, wird mir auch gleich vorgeschlagen, das Iphone App herunterzuladen.

4-5 Bestseller werden mit direkt angezeigt. Bequeme Produktsuche und natürlich auch Bestellungen sind möglich.

In meinen Augen macht Amazon hier aber auch etwas vor, was jedes Unternehmen, welches eine solche optimierte Version anbieten möchte, nachmachen sollte. Oben Links befindet sich ein Button mit der Beschriftung “PC-Site”. So kann ich zu jeder Zeit auf die normale mir bekannte Version der Webseite umschalten.

Das erscheint mit sehr sehr wichtig, denn zum einen werden viele Besucher sich auf der “großen” Version einfach besser zurecht finden, da diese ja auch schon vom PC bekannt ist. Die Browser auf den meisten der modernen Smartphones sind so gut, dass sie eben auch in der Lage sind ganze Webseiten abzubilden. Warum also diese wunderbare Funktion dem Besucher verwehren?

Außerdem kommt noch ein anderer Punkt hinzu. Die Amazon-Seite ist sehr gut durchdacht. Und dennoch ist eben nicht Platz für alle Informationen, die man auf der regulären Seite findet. So vermisse ich speziell Sparangebote, die ich vom PC kenne. Ich schalte also gerne auch auf die mir bekannte Ansicht.

Ein ähnlicher Ausreißer stellt hier Facebook dar. Es geht um Social Media. Kommunikation mit den Freunden. Schnell ein paar Fotos anschauen. Alles perfekt getrimmt für die mobilen Endgeräte.

Der Trend zur Iphone-Web-Visitenkarte

Leider beobachte ich in letzter Zeit einen kleinen Trend. Einige Unternehmen, die offenbar unbeschadet innerhalb der angeblichen Wirtschaftskrise funktionieren, lassen sich spezielle Iphone-Webseiten andrehen. Dabei handelt es sich dann um eine Webvisitenkarte. Das Firmenlogo erscheint neben den wichtigsten Kontaktdaten und wenn die Seite zum Premiumsegment gehört, kann der Benutzer auch noch die Firmenadresse in Google Maps übernehmen.

Ist das sinnvoll? Zum Teil. Die Masse an mobilen internetfähigen Geräten nimmt zu. Meiner Meinung nach sollte eine solche “Microsite” oder “Webvisitenkarte” folgendes Muster aufweisen.

  • Link: -Direkt zur vollen Website-
  • Firmenlogo
  • Adresse
  • Telefon (natürlich direkt anklickbares Format)
  • Emailadresse
  • eventuell Fax
  • Link zur Adressenübernahme nach Google Maps

Den Link zur richtigen Website vergessen die meisten Werbeagenturen und Nachbarschaftskinder leider bei der Erstellung einer solchen Seite.

Was darf denn so ein Ding kosten?

Eine angepasste Webseite für mobile Endgeräte sollte nicht die Welt kosten. So viel ist klar. Oben beschriebenes Szenario würde ich bei maximal 300,00€ vermuten. Wenn es der Junge aus der Nachbarschaft erstellt, dann sollten 50,00€ genügen.

Ich lasse mich gerne eines Besseren belehren, doch selbst habe ich vor ca. 1 Woche eine solche Microsite erstellt und dafür ca. 2 Stunden Arbeitszeit benötigt. Wäre ein Stundensatz von 150,00€. Falls jemand also bestellen möchte, so ist er gerne eingeladen mit eine Email zu senden.

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Kommentare: 1

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  • Grundsätzlich stimme ich mit Dir überein, was die Dauer angeht – vorausgesetzt, es handelt sich bei der “Vorlage”, also eigentlichen Website um eine der gescheiten Varianten – Layout & Design getrennt, keine besonderen Gimmicks – ein Standard nach 2008 eben.

    Was aber machst du bei Seiten, die schon ein paar Jahre alte sind und mit viel zu breiten/hohen Grafiken aufwarten, die vlt. sogar noch mit [grusel ein]Frontpage[/grusel aus] erstellt wurden? Und Seiten, die (nicht sinnig aber vorhanden) auf Flash angewiesen sind musst du quasi komplett “nachbauen”

    Trotz solcher alter Schätzken legt der Kunde i.d. R. Wert auf CD – da sind dann Arbeitstage nötig und nicht nur 2 Stunden.

    In Kurzform – Layout und Inhalte getrennt – du hast Recht; ansonsten – nicht.

    Man muss schon differenzieren.

    Dessen ungeachtet ein guter Artikel – thumbsup

     
     
     
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