Die Bedeutsamkeit eines Blogs in der heutigen Medienwelt
Dieses Blog ist aus einem Grund entstanden. Ich wollte Lösungen und Antworten durch meine Artikel liefern. Antworten und Lösungen auf Fragen und Problemstellungen, die aus meinem Umfeld an mich heran getragen werden. Mittlerweile bin ich seit 10 Jahren Selbständig. Im Alter von 18 habe ich mein erstes Gewerbe eröffnet. Das lief noch neben der Schule, dann später neben der Ausbildung, dann neben einem normalen Beruf. Und irgendwann dann voll. Mit voller Kraft und voller Zeit in der Selbständigkeit.
Und eben deshalb fragen mich Menschen nach Erfahrungen, die ich in dieser Zeit sammeln konnte. Die waren sicher nicht immer gut. Manchmal erschreckend, aber manchmal auch genial. Dieses Blog ist nun ein Selbstversuch der Lösungsfindung. Aber darum soll es in meinem heutigen Artikel gar nicht gehen. Auf 82x.de soll ein Blog entstehen, auf dem mir das Schreiben Spaß bereitet und der nebenbei auch noch finanziell lohnenswert wird. Geht das denn überhaupt? Und wenn es geht… Hat es einen Sinn?
Da draußen in der weiten Welt der Blogosphäre sitzen Menschen vor Ihren Monitoren, die meinen, dass selbst ein Top-Blog in Deutschland eigentliche keinen journalistischen Wert hat. Oder zumindest keinen Wert innerhalb der Medienwelt.
Den finanziellen Aspekt möchte ich (fast) vergessen bei meinen weiteren Ausführungen. Vielmehr geht es mir um die Bedeutsamkeit eines Blogs innerhalb der Medienwelt.
Chris von FixMBR war oder ist der Auffassung, dass selbst Top-Blogs eigentlich keinen wirklich Anspruch darauf haben eben nur eine kleine Bedeutsamkeit in der weiten Welt der Medien zu finden. Chris ist der Meinung, dass ein Blogger bei der Vermarktung seines Blogs ehrlich sein sollte. Soweit gehe ich noch mit ihm konform. Besucher, die über Google auf ein Blog gelangen nun aber von den Besucherzahlen abzuziehen, halte ich für Schwachsinn.
Klar. Der Stammleser, der Tag für Tag oder zumindest Woche für Woche über RSS-Feeds oder seine Favoriten wieder kommt, ist vielleicht des Bloggers Liebling. Aber warum sollte ein Besucher, der über Google kam, weniger wert sein? Sollten nun auch die Verlage die Leser von Ihrer Reichweite abziehen, die kein Abo haben? Sind die Menschen, die die Zeitungen und Magazine nur einmalig kaufen denn nicht gleich viel wert, wie diejenigen, die ein Abo haben?
Zielgruppenanalyse aus Sicht des Bloggers
Meiner bescheidenen Meinung nach zählen alle Leser. Im Internet allerdings viel mehr, wenn diese Leser auch der Zielgruppe entsprechen. Aber woher weiß ich das genau? Richtig… Ich weiß es nicht. Ein Blogger könnte beim Einsatz einer richtigen Statistiksoftware durchaus in der Lage sein zu bestimmen, welche Themen Besucher auf das eigene Blog ziehen.
Relevant für die Zielgruppenbestimmung sind meiner Meinung nach neben dem Blogthema außerdem, über welche Themen bzw. Keywords Besucher auf das Blog kamen.
Ich möchte das an einem Beispiel verdeutlichen: Ein Blogger, der in seinem Blog das Thema Katzen aufgreift, könnte auch einen Artikel über eine technische Spielerei in seinem Blog veröffentlichen. Dieser eine Artikel könnte eine unglaubliche Wirkung haben. Im ungünstigsten Falle kommen nun ein Großteil der Besucher wegen des Artikels auf das Blog. Die Zielgruppe ist damit eigentlich verfehlt.
Zielgruppenanalyse aus Sicht des Werbenden
Für den Werbewilligen wird die Geschichte noch schwieriger. Oft hat er nur einen groben Überblick über die Besucherstatistiken eines Blogs. Aber wieviele Besucher sind nun wirklich zielgruppenrelevant?
Es gibt nur zwei Möglichkeiten:
1.) Suchen Sie die offene und ehrliche Kommunikation mit dem Blogger
Fragen Sie nach den häufigsten Einstiegskeywords. Überprüfen Sie dann die Glaubhaftigkeit, indem Sie einfach austesten, wie hoch die genannten Keywords für das Blog platziert sind. Gibt der Blogger “Katze” als häufigsten Einstiegspunkt an, dann geben Sie doch einfach mal “Katze” bei Google ein und schauen Sie, ob entsprechendes Blog auch innerhalb der ersten Suchbegriffe auftaucht.
2.) Nutzen Sie ein professionelles SEO-Tool
Mit der Hilfe eines professionellen SEO-Tools könnten Sie relativ schnell überprüfen, welche Themen bei Google gut platziert sind. Leider kosten professionelle SEO-Tools Geld. Geld, welches gerne oder besser auch in den Marketingetat gesteckt werden könnte.
Mein Fazit
Die Liste meines Freundes habe ich nach obigen Kriterien untersucht. Außerdem nutzte ich ein professionelles SEO-Tool zur Analyse der vorgeschlagenen Blog. Und das Ergebnis war ziemlich ernüchternd.
35% der untersuchten Blogs hatten zwar ein gutes Besucherpotenzial, aber ein Großteil der Besucher kamen wahrscheinlich durch Themenfremde Keywords auf das Blog. So waren extreme Ausreißer dabei. Ein Blog bezieht nach meiner Schätzung 60 – 70% aller Besucher über Artikel, die in dem Blog eigentlich thematisch nichts zu suchen hatten. Dabei geht es um ein sehr erfolgreiches Onlinespiel. Der resultierende Traffic ist für meinen Freund aber ganz sicher unbrauchbar.









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