Ab nach Sachsen – Und was dann?

Ein Freund von mir strebt einen Umzug nach Sachsen an – genauer sogar nach Leipzig. Fast erschrocken war ich von der Nachricht, weil die räumliche Entfernung zu Sachsen mich bisher im Irrglauben ließ, das es beruflich wohl kaum eine gute Entscheidung sein kann nach Sachsen zu gehen. Im Hinterkopf verbinde ich mit Sachsen eben einfach eine enorme Arbeitslosenquote.

Nun geht mein Freund gar nicht aus beruflichen sondern vielmehr aus privaten Gründen nach Sachsen, doch auch beruflich sieht es gar nicht mehr so aus, wie ich es im Hinterkopf hatte. So ist die Arbeitslosigkeit in Sachsen so niedrig, wie seit der Einführung der Statistik in 1991 nicht mehr. Unter 10% ist wohl der aktuelle Stand.
Nun geht mein guter Freund nach Leipzig und so liegt die Suche nach einem Job in Leipzig nahe. Jobotor listet davon gleich einige interessante Angebote auf. So schlecht wird es wohl gar nicht sein. Jobotor ist nach eigenen Aussagen die erfolgreichste Jobsuchmaschine im Netz und für mich das Google für Stellenangebote.

Auch Porsche kündigte vor Kurzem an weitere Stellen in Stuttgart, im Entwicklungszentrum Weissach und eben auch in Leipzig zu schaffen. Von Strukturschwäche und schlechten Jobchancen kann man also nicht mehr unbedingt reden. Schwierig ist es wohl fast überall in Deutschland, aber der Aufschwung soll ja kommen.

Mein Vorurteil, dass es um Sachsen eben besonders schlecht gestellt ist, habe ich also abgelegt und möchte mich hiermit offiziell für meinen Fehlglauben entschuldigen. Meinem Freund wünsche ich viel Erfolg und Glück im schönen Leipzig.

 

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