Grünes Geld – Alternative Investments liegen im Trend

Windkraft - Grünes GeldAuch wenn es die großen Unternehmen mit der Ethik und Moral oft nicht so genau nehmen, ist immer mehr Anlegern das gute Gewissen bei der Geldanlage wichtig.

Der Markt für nachhaltige Geldanlagen ist vor allem in den vergangenen 2 Jahren enorm gewachsen und viele Vermögensverwalter streichen mittlerweile gezielt Investments in Moralisch bedenklichen Branchen auf Ihren Portfolios.

Laut dem Fachverband “Forum Nachhaltige Geldanlagen” (FNG) stieg der Markt für nachhaltige Geldanlagen allein 2011 um 11% auf 63 Milliarden Euro. Rund 66% davon besteht aus Einlagen bei Banken mit einem Nachhaltigkeitsfokus, doch auch Investments in Unternehmen mit ökologischen Zweck finden sich in diesen Zahlen.

So werden laut FNG gezielt Unternehmen ausgeklammert, die an der Produktion von Waffen und Munition beteiligt sind, aber eben auch “Best-in-Class” genau diejenigen Unternehmen einer Branche gefunden, dessen ökologische Bilanz im Vergleich zu deren Konkurrenz am Besten ausfällt. Das klappt leider nicht immer, denn innerhalb der Ölkonzerne galt BP lange Zeit als das nachhaltigste Unternehmen.

Der Markt für solche nachhaltigen Investments wächst seit Jahren überdurchschnittlich schnell und weil die häufig als grün oder ökologisch beworbenen Aktien und Fonds in den letzten Jahren auch überdurchschnittliche Ergebnisse eingefahren haben, werden solche Investments zunehmend auch für Anleger interessant, die primär auf die Rendite einer Anlage schauen. Grünes Geld wird auch durch den zunehmenden öffentlichen Druck immer interessanter.

Im Zuge dieses Trends zu moralisch einwandfreien Geldanlagen schließen Vermögensverwalter in Deutschland beispielsweise Hersteller von Streumunition aus den Anlageportfolios aus. Als zweit wichtigstes Kriterium gilt der Ausschluss von Unternehmen, die mit der Produktion und dem Handel von Waffen Geld verdienen. Entsprechende Anlagen erreichen immerhin ein Volumen von mehr als 27 Milliarden Euro.

Als bedenklich sieht man außerdem Anlagen, die die Spekulation mir Nahrungsmittel-Rohstoffen fördern, aber auch Pornografie, Tabak, Glücksspiel, Atomkraft und die Förderung von Tierversuchen machen eine Anlage moralisch bedenklich.

Wer sinnvoll grünes Geld anlegen möchte, der sollte nicht nur auf die oben genannten Ausschlusskriterien schauen. Wirkliche Nachhaltigkeit findet man in der ökologischen Energieerzeugung oder auch in ökologischen Immobilien.

Die FNG wertet dabei viele Anlagen schon als nachhaltig, weil sie eben ein Kriterium erfüllen. Die Investitionen in nachhaltige Fonds, die beispielsweise der ökologischen Energieerzeugung dienen, sind deutlich geringer. In Deutschland schätzte man für 2011 ein Volumen von 4,5 Milliarden Euro. Für die nächsten Jahre erwartet man aber weiterhin ein schnelles Wachstum und neuen Möglichkeiten der nachhaltigen Investments.

 

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